Von Solaranlagen profitieren

Ob Eigennutzung, über die Einspeisung und mittels der Förderung durch Vergütungen und Kredite: Solarstrom rechnet sich für Unternehmen.

Eigennutzung

Photovoltaik zahlt sich für mittelständische Unternehmen besonders aus, wenn
Sie den Strom im eigenen Betrieb selbst nutzen. Denn der Eigenverbrauch kann die Energiekosten deutlich senken. Dazu kommt ein administrativer Vorteil: Mittelständische Unternehmen, die ihren Strom selbst nutzen, ersparen sich Verhandlungen mit ihrem Energieversorger. Denn Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von mehr als 30 kW benötigen eine Erlaubnis, den Strom ins Netz einzuspeisen.

Im Vorfeld der Installation sollten Unternehmen alle Fördermittel und Finanzhilfen auf den individuellen Bedarf hin prüfen. Dies kann schnell und effektiv per Schnellcheck erledigt werden.

Zusatzeinnahmen durch Solarstrom

Wenn mittelständische Unternehmen mit ihrer Solaranlage mehr Strom produzieren als sie selbst benötigen, können sie diesen natürlich einspeisen. Das erfordert jedoch eine gute Planung. Denn der Bund vergütet zwar die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Wie hoch diese Förderung im Einzelfall ausfällt, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab: der Leistung der Photovoltaikanlage in Kilowatt Peak (kWp), der Art der Aufstellung (zum Beispiel Dach- oder Freiflächenanlagen) und dem Zeitpunkt der Installation. Die Vergütungssätze ändern sich überdies kontinuierlich. Jeden Monat sinkt die Einspeisevergütung für Neuanlagen um einen festen Betrag, die sogenannte Basisdegression (Alle Informationen: Photovoltaik-Förderung durch Einspeisung“).

Zu beachten ist außerdem, dass Anlagen über 750 kWp „ausschreibungspflichtig“ sind. Das bedeutet, dass die Höhe der Vergütungssätze nicht fest vorgeschrieben ist, sondern über ein Ausschreibungssystem ermittelt wird. Der erzeugte Solarstrom wird auf dem Strommarkt verkauft und bekommt je nach Höhe des Börsenpreises einen Zuschuss in Form einer EEG-Vergütung.

Förderung durch Kredite

Die Solarförderung ist vielfältig und komplex. So bietet der Bund spezielle Kredite über die öffentlich-rechtliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an. Die Zinsen sind dabei deutlich günstiger als bei herkömmlichen Bankkrediten.

Für Unternehmen, die ausschließlich zum Eigenverbrauch Photovoltaikstrom erzeugen, bietet die KfW insbesondere die Programme Erneuerbare Energien "Standard" - Photovoltaik (Nr. 270), Klimaschutzoffensive für den Mittelstand (Nr. 293) sowie Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft (Nr. 295).

Für Unternehmen, die ausschließlich zum Eigenverbrauch Photovoltaikstrom erzeugen, bietet die KfW insbesondere die Programme Erneuerbare Energien "Standard" - Photovoltaik (Nr. 270), Klimaschutzoffensive für den Mittelstand (Nr. 293) sowie Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft (Nr. 295).

Auch weitere Institutionen, wie die Umweltbank oder die Deutsche Kreditbank (DKB), stellen Unternehmen spezielle zinsgünstige Kredite für Photovoltaik zur Verfügung. Unternehmen können überdies verschiedene Förderprogramme von Bundesländern, Städten und Gemeinden in Anspruch nehmen, die unterschiedliche Konditionen und Zuschüsse beinhalten. Einen Überblick über alle Finanzhilfen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene finden Unternehmer auch online in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Ausführliche Informationen zur Nutzung von Solarstrom in Ihrem Unternehmen erhalten Sie am 29. September, 15.00 bis 16.30 Uhr im Webinar: „Betriebskosten nachhaltig senken – Sonnenenergie nutzen“. Verbundgruppen können kostenfrei an dem Webinar teilnehmen.

Zur Anmeldung für das Webinar  

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