Coronakrise und Insolvenzrecht – Haftungsfalle für Verbundgruppen?

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Die COVID-19-Pandemie ist noch nicht überwunden und viele Unternehmen sind aufgrund der Pandemie insolvenzgefährdet. Auch der kooperierende Mittelstand und seine Verbundgruppen sind in unterschiedlichem Maße von der Krise betroffen. Im März 2020 hatte der Gesetzgeber mit dem COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz (COVInsAG) die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt, die infolge der Coronavirus-Pandemie insolvenzreif geworden sind und dennoch Aussichten darauf haben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote oder auf andere Weise zu sanieren.

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in dieser Form gilt indes nur bis zum 30. September 2020. Ab dem 1. Oktober 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gilt die Aussetzung der Insolvenzantragpflicht nur noch für Unternehmen, die infolge der Coronavirus-Pandemie überschuldet sind, ohne zahlungsunfähig zu sein. Da aber der weit überwiegende Teil der Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt wird, ist zu befürchten, dass die Zahl der Insolvenzen ab Oktober signifikant steigt. Auch gelten die Einschränkungen in Bezug auf das Anfechtungsrecht des Insolvenzverwalters zukünftig nur im Falle der Überschuldung. Zudem sind bereits für den 1. Januar 2021 weitere Änderungen im Insolvenz-/ Restrukturierungsrecht vorgesehen.

Webinar für Verbundgruppenzentralen

Was müssen im Warengeschäft tätige Verbundgruppen vor diesem Hintergrund beachten? Wie ist mit in die Krise geratenen Anschlusshäusern, wie mit drohenden Anfechtungsrisiken umzugehen? Welche Auswirkungen hat die neue Rechtslage auf die Warenkreditversicherungen (WKV)?

Diese und weitere Fragen werden in unserem Webinar „Coronakrise und Insolvenzrecht – Haftungsfalle für Verbundgruppen?“ behandelt. Am 28. Oktober werden wir zwischen 09:00 Uhr und 10:00 Uhr zusammen mit Rechtsanwalt Lutz Paschen (PartnerPASCHEN Rechtsanwälte) die Auswirkungen der aktuellen Änderungen im Insolvenzrecht besprechen und konkrete Handlungsempfehlungen für Verbundgruppen geben.

Inhalt des Webinars:

  • Darstellung der neuen Regelungen zur Insolvenzantragspflicht
  • Auswirkungen und Risiken für Verbundgruppen und ihre Anschlusshäuser
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der neuen Rechtslage

Das Webinar richtet sich an die Geschäftsführung/Vorstände und Mitarbeiter aus den Bereichen Debitorenmanagement, Recht und Risiko von Verbundgruppen.

Das Webinar ist kostenpflichtig.

Preise

ServiCon-Mitglieder: pro Person 89,00 € zzgl. MwSt.
Nicht-ServiCon-Mitglieder: pro Person 109,00 € zzgl. MwSt.

Zur kostenpflichtigen Anmeldung

Datum
28.10.2020
Uhrzeit
09.00 - 10.00 Uhr
Ort
Online

Ansprechpartner

RA Kristian FranzServiCon Service & Consult
RA Kristian Franz Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht Mehr Infos
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