SVEA: Betriebskosten senken durch Energiecontracting

Variierende Strompreise, im letzten Jahrzehnt eingeführte Steuern wie Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) und Stromsteuergesetz sowie ein effizienter Betrieb der technischen Anlagen in Unternehmen haben bedeutenden Einfluss auf die Höhe der Energiekosten. Innerhalb eines Energiecontractings werden die oben beschriebenen Einflussfaktoren optimal kombiniert (genutzt) und führen so zu einer Reduzierung der Energiekosten. Die Zielsetzung des Contracting liegt darin, die technischen Anlagen eines Unternehmens energieeffizient zu betreiben. Hierbei übernimmt ein Contractor das unternehmerische Risiko für den Betrieb der Anlagen. Dies geschieht durch die Zeichnung eines Nutzungsüberlassungsvertrages für technische Anlagen vom Kunden. Hierbei handelt es sich um keine Eigentumsübertragung. Der Contractor übernimmt jedoch die so genannte Anlagenhoheit. Mit diesen zur Nutzung überlassen Anlagen wandelt der Contractor nun Primärenergie (Strom, Gas, Öl), die er selbst produziert oder bezieht, in sogenannte Nutzenergie (Licht, Wärme, Kälte). Spricht man bei einem Einkauf von Primärenergie von Energiepreisen, so spricht man bei Lieferung von Nutzenergie von Arbeitspreisen. Bei der Kalkulation der Arbeitspreise fließen die bereits beschriebenen Einflussgrößen kostenmindernd ein: Stromeinkaufspreis, eingesparte Steuern und optimierte Verbräuche. Die vom Contractor ausgewiesenen Arbeitspreise für Nutzenergie liegen unter denen vorher vom Kunden erzielten Preisen für Primärenergie.

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Kai Mersch
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